Merkel in der Türkei – türkische Einmischungen in unseren Staat

Irgendwie verstehe ich nicht mehr, wo unser Staat hin möchte. Warum geben seit Jahren deutsche Bundespolitiker die eigene Souveränität auf? Warum lassen wir uns von einem türkischen Ministerpräsidenten aufzwingen, was in den Kultusministerien auf den Stundenplan kommt?

Anstatt den Gastarbeitern* unsere Sprache zur besseren Kommunikation zu lehren, soll nun intensiv türkisch gelernt werden, damit noch leichter eine Parallelgesellschaft aufgebaut werden kann?

* Wann wurde eigentlich dieser Begriff das letzte mal in der Politik genutzt? Es wird immer nur von Migranten geredet, was aber sachlich falsch ist! Die meisten wollen gar nicht in unsere Gesellschaft migrieren. Sie wollen in einer türkischen Gesellschaft hier leben und arbeiten. Werden also nur Gäste bleiben. Migranten sind für mich Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in eine neue Gesellschaft platzieren wollen. Wofür dann für diese extra türkische Intensivkurse? Deutsche Intensivkurse wären da wohl eher an der Tagesordnung, um die Migration zu erleichtern. Alle anderen bekennenden Gastarbeitern sollte aber meiner Meinung nach nicht zuviel Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Schließlich wird ja keiner gezwungen in unserem Land zu leben.

Frau Merkel sollte sich mehr um die Mehrheitsbevölkerung kümmern und ihren Türkei Urlaub für dringende Veränderungen im Finanzsystem, Gesundheitssystem, Steuersystem abbrechen. Es gibt wirklich wichtigere Probleme, als sich mit einem rechtsradikalen türkischen Ministerpräsidenten und seinen Einmischungen in die deutsche Innenpolitik zu beschäftigen!

2 Antworten zu Merkel in der Türkei – türkische Einmischungen in unseren Staat

  1. Carrello

    Da gebe ich dir vollkommen recht! Könnte ich kotzen wenn ich sowas lese. :-/ Generell scheint die Frau mehr in Europa und der Welt glänzen zu wollen als im eigenen Land. Warum muss sie bitte Griechenland mit tollen Ideen vor der Pleite retten, wo unser Land selber eine unbeschreiblich hohe Verschuldung hat? Und wofür muss man in diesem Jahr 17 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China zahlen???

    Was das erlernen der türkischen Sprache angeht durch intensive Kurse, das ist wohl eher für die Deutschen als die “Migranten” gedacht. Letztes Jahr stand in einem Bericht des SWA, das schon in 10 Jahren in einigen Städten des Ruhrgebiets mehr Migranten leben werden als Deutsche. Und die Supermärkte passen sich dem schon langsam an. Immer mehr Läden bieten neuerdings nicht nur einige Landestypische Spezialitäten an, es gibt inzwischen Regalweise türkische, russische und arabische Produkte. Alles nur in Landessprache, auf den wenigsten steht zusätzlich noch was in deutsch drauf. Aber wehe ne Tankstelle verkauft mal nen speziellen Schokoriegel der aus dem europäischen Ausland stammt, da muss dann direkt ein Aufkleber in deutsch mit den Zutaten drauf. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen…

  2. Barranoid

    Generell stimme ich dem Beitrag zu. Ich bin kein Freund von Merkels Politik, die nach Aussen hin Kooperationsbereitschaft signalisiert, nach Innen hin jedoch deutlich macht wie undurchdacht ihre Vorgehensweise ist.

    Immerhin hat sie es jedoch geschafft, Deutschland mehr oder weniger davor zu bewahren, den Griechen noch mehr Geld zu schenken. Für die Griechenland-Situation fehlt mir an dieser Stelle nebenbei erwähnt, jedes Verständnis. Wie kommt es, dass nur jeder 10. Grieche tatsächlich die Steuern zahlt, die er zahlen sollte? Wieso wird diese Tatsache unter den Tisch gekehrt?
    Aber ich lenke vom Thema ab.

    Die Migrationspolitik, die momentan betrieben wird, grenzt schon an Heuchelei. Da wird suggeriert eine Intgration schaffen zu wollen, während in Wahrheit eine gezielte Trennung geschaffen wird. Die Grenzen zwischen türkischen Mitbürgern und Deutschen, verschwimmen nicht, sie werden größer.

    Allein schon an den Schulen und den dort herrschenden “Zuständen” wird deutlich wie nötig eine radikale Änderung der Politik wäre, stattdessen wird hier überlegt wie man noch weiter Unterschiede fördern kann. Das alles unter dem Vorwand der Erleichterung der Integration. Ich bin gespannt wie “leicht” es ein türkisches Kind wohl haben wird sich zu integrieren, wenn es kaum ein Wort Deutsch spricht. Oder soll etwa darauf abgezielt werden, Türkisch als zweite Amtssprache einzuführen? Ich wäre nicht überrascht und ich bin sicher der ein oder andere würde dies sogar befürworten.

    Diese Probleme treten letzten Endes, historisch belegt, seit jeher auf, wenn ein Land unter einem ZU großen Zuwachs an Einwanderern leidet. Wird die native Bevölkerung benachteiligt, entstehen Unzufriedenheit und letzten Endes Fremdenfeindlichkeit und Unruhen.
    Dies soll nicht bedeuten, ich würde Zuwanderungspolitik etc. in Frage stellen oder gar ausländerfeindliche Parolen schwingen wollen. Ganz im Gegenteil ich bin FÜR die Integration von “Gastarbeitern”. Ich bin auch für multikulturelle Gesellschaften. Aber ich bin gegen die Politik, die hier eindeutig kontraproduktive Ideen verfolgt die, sollten sie umgesetzt werden, früher oder später definitiv zu einer enormen Stärkung radikaler Gruppierungen auf beiden Seiten führen werden.

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